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Dysarthrophonien

Dysarthrien sind erworbene neurogene Sprechstörungen. Im Gegensatz zur Aphasie ist hier die Sprechweise betroffen, d.h. die Ausführung der Sprechbewegungen. Sie werden durch eine Schädigung des zentralen oder des peripheren Nervensystems verursacht und beruhen auf einer Beeinträchtigung der Steuerung und Ausführung von Sprechbewegungen. Dies äußert sich in Schwierigkeiten der Funktionssysteme Atmung, Aussprache, Stimme und Satzmelodie.

Die Artikulation von Lauten kann bspw. verformt bis unverständlich verwaschen klingen. Bei der schwersten Störungsform, der Anarthrie, kann eine völlige Unfähigkeit bestehen, Sprechbewegungen auszuführen (Laute oder Wörter können dann nicht einmal mehr gehaucht werden). Das sprachliche Wissen ist aber intakt. Gestört ist lediglich die motorische Innervation der Sprechmuskulatur.

Einteilung der Dysarthrophonien

Eine Dysarthrophonie aber auch eine Aphasie hat natürlich psychosoziale Auswirkungen. Viele Betroffenen sind frustriert und trauen sich nicht, mit fremden Personen zu kommunizieren. Das Sprechen ist anstrengend geworden und es tritt eine schnelle Ermüdung ein.

Betroffenen merken oft, dass der Hörer ungeduldig wird oder dass das Verstehen vorgetäuscht wird (Zuhörer antworten mit „ja, ja‘“ obwohl sie nichts verstanden haben.

Neben gezielte sprechmotorische Übungen können auch alternative Kommunikationsmittel gesucht werden.

Termine

Praxis für Logopädie

Franzi Rodach

Franzi Rodach
Logopädin, B.A.

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