top of page
IMG-20260127-WA0001.jpg

Stottern / Poltern

Stottern
Beim Stottern werden Laute, Silben oder Wörter unfreiwillig wiederholt. Laute werden gedehnt und/oder Wörter in der Aussprache blockiert. Die Stärke des Stotterns ist oftmals situationsabhängig. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben häufig einen starken Leidensdruck.


Poltern
Das Poltern ist gekennzeichnet durch sehr schnelles, überhastetes Sprechen, die Aussprache ist meist undeutlich und für Außenstehende schwer verständlich. Silben werden oft ausgelassen oder zusammengezogen. Es kann zu Wiederholungen ähnlich dem Stottern kommen. Den Kindern/Jugendlichen ist ihre Sprechproblematik meist nicht bewusst.

Stottern und Poltern kann bei Kindern und Erwachsenen auftreten!

Symptomatik des Stotterns

In der Diagnostik des kindlichen Stotterns werden entwicklungsbedingte Unflüssigkeiten von beginnendem Stottern mit Gefahr einer Chronifizierung abgegrenzt.
 

Entwicklungsbedingte/physiologische Unflüssigkeiten
Im Alter zwischen 2 und 5 Jahren treten mit der sprachlichen Entwicklung eines Kindes Phasen von Unflüssigkeiten auf in Form von lockeren Wiederholungen von Wörtern, Lauten oder Silben.

Solange der Redefluss des Kindes hierbei erhalten bleibt und nicht stockt, Lautstärke und Tonhöhe sich nicht verändern und das Kind ohne Anzeichen von Anspannung spricht, können diese als physiologische Unflüssigkeiten eingestuft werden.

 

Beginnendes Stottern
Bleiben die oben beschriebenen Unflüssigkeiten über 3 Monate hinaus bestehen und zeigen das Kind bzw. die Eltern eine der folgenden Verhaltensweisen, sind dies Hinweise für ein Risiko, dass sich ein Stottern entwickeln kann und chronisch wird.
 

Beim Kind
Es werden Wörter, Silben und Lauten wiederholt; gleichzeitig zeigen sich Zeichen von Anspannung bei der Artikulation

  • Hände, Arme oder Beine bewegen sich beim Sprechen mit

  • Der Gesichtsausdruck verändert sich

  • Die Lautstärke oder die Tonhöhe verändern sich

  • Sätze werden abgebrochen, neu begonnen oder „überarbeitet”

  • Sehr schnelles Sprechen

  • Der Atemfluss ist gestört

  • Ein Wort beginnt mit einem anderen Laut


Wenn Sie sich Sorgen machen und unsicher sind, ob Ihr Kind stottert, bitten Sie Ihren behandelnden Arzt, dass Sie dies von einer Logopädin abklären lassen können. Wir bieten Ihnen zunächst einmal eine Beratung an zu förderndem Verhalten im Sinne der Prävention des Stotterns.

Inhalte der Therapie können sein

  • Förderung der Selbstwahrnehmung

  • Abbau von Sprechangst und Vermeidungsverhalten

  • Individuelle Veränderung der unflüssigen Sprechweise

  • Trainieren von alltäglichen Sprechsituationen

  • Elternberatung

Termine

Praxis für Logopädie

Franzi Rodach

Franzi Rodach
Logopädin, B.A.

Weiherstraße 9 | 75173 Pforzheim
Telefon 07231 4245
983
Fax 07231 4245985
franzi@logopaedie-rodach.de

bottom of page